Wer kennt es nicht, das Riedberger Horn im Skigebiet Grasgehren? Es ist einer der bekanntesten Berge für Skitouren und Schneeschuh-Wanderungen. Diesen Teil der Region auch mal bei Sonnenuntergang zu genießen, beschert uns besondere Momente. Gleichwohl ist es enorm wichtig, dass auf Schongebiete Rücksicht genommen wird. Im Naturpark Nagelfluhkette findet man noch Birkhühner, die die frostigen Mittagsstunden in ihren Schneehöhlen verbringen und morgens und abends auf Nahrungssuche gehen.

Zudem leben dort Rehe und Alpenschneehasen, die ihre Energie dringend benötigen und sie nicht für Fluchtversuche vor Menschen vergeuden sollten. Merke: Verantwortungsvoll auf empfohlenen Aufstiegsrouten wandern und Ruhezonen meiden.

Unsere kleine Feierabendrunde startet am Parkplatz des Skigebiets Grasgehren, hinter der Kasse. Anfangs noch recht flach, laufen wir am Übungslift (rechter Hand) vorbei und gehen über den ausgeschriebenen Weg leicht steil den bewaldeten Hang zum Sattel hinauf, zwischen Bolgengrat und Riedberger Horn. Von dort aus ist der Weg zum Gipfel anfangs noch recht flach. Aber zum Gipfelkreuz wird es auf den letzten Metern doch noch steil. Belohnt werden wir mit einem beeindruckenden 360° Grad Rundumblick auf die Gipfel der umliegenden Allgäuer Alpen und Bregenzerwald. Am Gipfel (auf 1 787 m) findet der Wanderer die Hinweistafel, um zur Oberen Mittelalpe (siehe Tipp rechts) abzusteigen und somit einen Rundweg zu gehen. Diese Variante eignet sich perfekt für eine Halbtagestour, da hier eine zusätzliche Stunde (oder ein bisschen mehr) bis zurück zum Parkplatz eingerechnet werden muss.

Die gesamte Geschichte können Sie in der Printausgabe Winter 2020/21 lesen.

Text & Fotos: Nicole Uhlemair