Rad, Land, Fluss

Noch ist es im Schatten der Bäume kühl, der Tritt in die Pedale fällt leicht, das Tausend-Seelen-Dorf Neuravensburg liegt im Tiefschlaf: Sommerferien frühmorgens.

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Im Auge des Jägers

Ein großer Schatten gleitet über den Kiesweg. Nicht etwa ein Flugzeug, das von der Startbahn in Memmingen mit dröhnenden Motoren in die Lüfte gestiegen ist. Dazu ist der Schatten zu klein und zu lautlos.
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Drei Rohre steh’n im Walde

Sie gleichen rostigen Orgelpfeifen, die ihr Dasein im Exil fristen. Tatsächlich erinnern die Klangrohre an ein Volk, das laut Legende aus Rachsucht einst den Wald vernichtet haben soll: das fahrende Volk.
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Blubbernd bis bröcklig

Gibt es ihn noch, den Käse, der nicht mehr braucht als eine Handvoll Zutaten? Der frei ist von Chemie?
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Tickende Vergangenheit

Um Ruhe lässt es sich in diesem Museum schlecht bitten – schließlich sind es die Ausstellungsstücke selbst, die unablässig ticken, rattern, läuten und flöten.
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Dem Christkind auf der Spur

Weit haben sie es nicht mehr: Wenige Stufen und einen Holzsteg müssen die Figuren von Maria und Josef noch bezwingen, dann erreichen sie den Stall von Bethlehem, über dem sie der Stern bereits erwartet. Hingegen liegt vor den Heiligen Drei Königen noch eine beachtliche Strecke. Die Weisen aus dem Morgenland befinden sich momentan noch ganz am Ende der meterlangen Landschaftskrippe im Altarraum der Kirche St. Stephan auf der Lindauer Insel. Doch nicht nur ihre Größe und natürliche Gestaltung mit echten Steinen, Moos und plätscherndem Wasser machen die Krippe zur Rarität. Gerade die Figuren, die sich auf Wanderschaft befinden, bewegen sich täglich ein Stück fort. So lohnt es sich für Reporterin Isabelle Reinhardt, der Landschaftskrippe einen weiteren Besuch abzustatten.

Öffnungszeiten: 9-16.30 Uhr, die Krippe steht bis Maria Lichtmess (2. Februar)
Parken: Karl-Bever-Platz, P3 Lindau
Fußweg: 600 m, 8 Minuten, über Autobrücke geradeaus in Stadt laufen, rechts halten

Fotos: Isabelle Reinhardt

Zeitreise in eine Traumwelt

Ein mulmiges Gefühl schleicht sich ein. Wer die schwere Holztür des großen Schuppens nur einen Spaltbreit aufschiebt und einen Blick ins Innere wagt, starrt in einen dunklen Raum voll mysteriöser Schatten.
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Mit Feingefühl und Karacho

Der Ball macht ein Looping, schanzt über Wellen oder rollt mit Karacho eine steile Rampe hinauf, um in einem Netz zu landen – im Idealfall. Manchmal schießt er auch über sein Ziel hinaus und landet auf der Wiese, wo er zwischen dem Laub verschwindet.
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Funkelnder Kristall

Ein wenig erinnert der Anhänger an den Diamanten „Herz des Ozeans“, den Rose im Film Titanic bei sich trägt, während das riesige Passagierschiff auf den Meeresgrund sinkt. Passend auch das dunkelblaue Tuch, das wie die Wellen des Ozeans um die Büste fließt.
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Dem Rauschen entgegen

Kristallklar, grün, im Sonnenlicht glitzernd: Das Wasser des Ostertalbachs hat an den tiefen Stellen der Gumpen Ähnlichkeit mit einem Smaragd. Wie gemalt sieht es aus.
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